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Wieda

Wieda im Südharz ist umgeben von Bergwäldern, Wiesentälern und immergrünen Nadelbäumen

Der Ort Wieda im Südharz entstand im 16. Jahrhundert, als sich Bauern aus Thüringen ansiedelten um Zinn, Quecksilber und Eisenerz abzubauen.

Bergbau, Verhüttung und später Hochofenherstellung und Gießereibetrieb waren der wichtigste Industriezweig in Wieda.
Im Glas- und Hüttenmuseum Wieda wird neben dem Bergbau auch die Herstellung von Glas gezeigt, wie sie im 17. Jahrhundert in der Glasmachersiedlung „Westerwieda“ stattfand.

Die Laubwälder mit frischem Grün im Frühling und leuchtend bunten Farben im Herbst bieten ein eindrucksvolles Naturschauspiel für alle Besucher des Südharzes. Ein gut beschildertes Wanderwegenetz führt in den Naturpark Harz und hinein in eine wechselhafte Erlebniswelt rund um Wieda.

Nordwestlich von Wieda erhebt sich der höchste Berg des Südharzes, der Stöberhai mit ca. 720 m und südwestlich befindet sich der Ravensberg mit ca. 659 m, welcher sich im Winter in ein Skigebiet verwandelt.

Ein Ort für Wanderfreunde, Mountainbiker und Naturliebhaber

Wieda ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Touren.

Auf dem Harzer Baudensteig zum Beispiel gelangt man über den Bahnhof Stöberhai nach Bad Sachsa oder in anderer Richtung nach Zorge und Walkenried.

Hier erleben Sie grüne Natur, blühende Wiesen und duftende Misch- und Nadelwälder. Am Wegesrand weiden die Harzer Rinder, das "Rote Höhenvieh", und begrüßen die Besucher mit Glockengeläut.

Auch einen Glockenturm gibt es, dieser ist das Wahrzeichen Wiedas. Dort beginnt der erst 2017 erbaute Bienenpfad.
Der neue Lehrpfad am Wanderweg vom Glockenturm in Richtung Käseberg informiert auf mehreren Infotafeln über Bienen, die Imkerei, über nützliche Pflanzen, über die Arbeit der Imker und das Endprodukt Honig.

So erfährt der Wanderer viel über die nützlichen Tiere und kann hier zudem an diesem idyllischen Platz verweilen. Tische und Bänke laden zum Picknick im Grünen ein. Genießen Sie den Ausblick, die Weite und die schönen Momente mit Familie und Freunden in der Natur.

Ein weiterer Höhepunkt erwartet den Gast im Restaurant "Bahnhof Stöberhai" in Wieda. Die dortige Wildfütterung ist ein Muss für jeden Natur- und Tierliebhaber. Hier gelingen einzigartige Tierbeobachtungen. Fuchs, Wildschwein und Rotwild können ganz nah betrachtet und gefüttert werden.

Einmal jährlich laden die Einwohner in Wieda im Südharz zum bekannten und weit über die Ortsgrenzen hinaus beliebten Straßenfest „Spelle varn Schwelle“ auf den Bohlweg ein. Hier geht es deftig-kulinarisch zu: Die traditionelle Spezialität „Kniester“ aus dem Südharz wird gereicht. Früher ein so genanntes Arme-Leute-Essen, heute eine begehrte Mahlzeit mit frischer Wurst und ungeschälten, mit und ohne Kümmel gewürzten Röstkartoffeln. Das duftet und schmeckt herrlich.

Verbringen Sie Ihren Urlaub im Südharz in der Advents- und Weihnachtszeit:
Ein prächtig geschmückter Ort mit vielen Weihnachtsbäumen und zahlreichen Krippenstationen lassen Wieda in der Vorweihnachtszeit erstrahlen.

Die „Wiedaer Krippenweihnacht“ lädt zu allen vier Adventswochenenden ein. Punschtreffs, die Tierweihnacht und jede Menge Sonderveranstaltungen bescheren den Besuchern unvergessliche Stunden.

Der ganze Ort ist festlich beleuchtet und neben der traditionellen Krippenausstellung werden an den Adventswochenenden Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen angeboten. Da kommt Vorfreude auf!

Die Tourist-Information Walkenried freut sich über Ihre Kontaktaufnahme und steht Ihnen mit Beratung, Infos und dem ein oder anderen Insider-Tipp zu Wanderungen, Mountainbike-Touren und Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.