Die Barbarossahöhle im Harz ist eine 13.000 m² große Anhydrithöhle im Kyffhäusergebirge. Geologisch gesehen, ist dieses Naturdenkmal einzigartig aufgrund des vielseitigen Farbenspiels des weißen und grauen Gesteins.
Bei der Wiederaufnahme des Kupferschieferbergbaus, wurde die Barbarossahöhle 1865 zufällig entdeckt. Sie entfaltete sich schnell zu einem beliebten Ausflugsziel und wurde im Laufe der Zeit weiter touristisch erschlossen und entwickelte gute Bedingungen für Höhlen-Besichtigungen mit hohem Bildungswert.
Während der Jahrhundertwende wurde das Kyffhäuserdenkmal errichtet und die Barbarossa-Sage lebte auf und gab der Höhle den Namen „Barbarossahöhle“. Der Barbarossa-Sage nach ist Kaiser Barbarossa nicht gestorben, sondern schläft in einem unterirdischen Schloss solange Raben um den Berg fliegen. Er sitzt an einem Tisch von Marmorstein, durch den im Laufe der vielen Jahrhunderte sein roter Bart gewachsen sein soll. Laut einer Urkunde, hielt sich Barbarossa tatsächlich im Kyffhäusergebirge auf und deshalb wurde die Höhle nach „Kaiser Rotbart“ auf den Namen „Barbarossahöhle“ getauft. Um der Sage gerecht zu werden, wurden aus prächtigen Gesteinsblöcken der Höhle im "Tanzsaal" Tisch und Stuhl des Barbarossa errichtet.
Nur knapp 40 km - 50 min. Fahrzeit mit dem Auto von Klosterort Walkenried entfernt!